Pressemeldung

Interior Ladyplane

Interior Ladyplane

20.02.2007

„Ladyplane“: Ein Flieger für Paris Hilton

Industriedesignerin Katja Sienkowiec (35) und die Hamburger Agentur SOLUTIONS Branding & Design Companies AG inszenieren das Fliegen als Design- und Markenerlebnis für VIP- und Businessfrauen.

Exklusiver kann man nicht reisen! Ölmagnaten, Medientycoone und Showgrößen jetten im eigenen Luxus-Flieger um die Welt. Einige hundert dieser VIP-Flugzeuge werden weltweit betrieben – ein wachsender Markt. Zusammen mit der Agentur für Design und Markenberatung SOLUTIONS stellt die Industriedesignerin Katja Sienkowiec jetzt das ganzheitliche Konzept „Ladyplane“ vor, das Flugreisen zum Design- und Markenerlebnis für Business-Frauen macht.

Neue Zielgruppe: VIP- und Business-Frauen
Das Segment der Luxusflieger ist bislang männlich geprägt. High-Tech-Equipment und Büroambiente mit edlen Materialien dominieren, wenn Spezialanbieter wie Marktführer Lufthansa Technik die Kabinen von Großraumflugzeugen nach dem persönlichen Geschmack saudischer Scheichs bauen oder umrüsten. „Ein individuelles Gestaltungskonzept für Frauen in einer darstellend kommunikativen Gesellschaftsposition fehlt am Markt“, erklärt Designerin Katja Sienkowiec. In einer „Feminisierung“ der Ausstattung und dem Angebot von Lifestyle-Events sieht die 35-Jährige deshalb eine vielversprechende Nische.

Die ideale Plattform für das Konzept bilden Großraumflugzeuge wie der Airbus A 380. Denn „Think big“ ist die Devise, wenn sich die Schönen und Reichen einen Business-Flieger im Wert von mehreren hundert Millionen Euro leisten. Wer die Gangway des „Ladyplane“ erklommen hat, betritt eine Welt über den Wolken, die mit allem bisher Gewohnten gründlich bricht. „Die Gestaltung der Kabinen ist stylish, mit organischen Formen und warmen Farben“, so Karel John Golta, Vorstand und Produktentwicklungschef bei SOLUTIONS. „Die Zielgruppe erwartet dabei Stimmigkeit bis ins exklusive Detail.“

Markenerlebnisse über den Wolken
Spezialisierte Dienstleister sollen „Ladyplanes“ nach den Ideen der Hamburger zum Kauf und zum Charter anbieten oder komplette Event- Reiseprogramme für ihre Auftraggeberinnen realisieren. In einem Szenario wird skizziert, wie ein solches Reiseprogramm aussehen könnte: Im Foyer werden die VIP-Damen von ihrer Gastgeberin empfangen. Von dort aus gehen sie weiter in die Gala, die Platz für 50 Personen bietet. Während des Fluges zu internationalen Saisonhighlights – den Filmfestspielen in Cannes oder der Moskauer Premiere eines Balletts – wird auf einer Bühne eine neue Schmuckkollektion präsentiert, oder es treten Stars wie Anna Netrebko auf. Zur Ausstattung gehören ein Restaurant mit exquisiter Küche, Separees zur Entspannung und unterschiedliche Themenräume als Orte der Begegnung: ein Kaminzimmer, ein Sonnendeck, eine Wasserinsel. Echtzeitprojektionen zaubern Unterwasser-Ambiente oder weite Horizonte an die Bordwände.

„Das Konzept gibt Anstöße für neue, ganzheitliche Dienstleistungen rund ums Fliegen“, ist sich Markenspezialist Karel John Golta sicher. Geschaffen werde ein Raum für die ungewöhnliche Inszenierung von Marken- und Produktwelten, ein „Third Place“. „Im Ladyplane können Luxusprodukte neue Chancen für die Profilierung ihrer Markenidentität nutzen.“
Die Luftfahrtindustrie ist bereits aufmerksam geworden, erste Gespräche mit möglichen Partnern laufen. Paris Hilton jedenfalls dürfte Nachrichten zur baldigen Realisierung des Projekts gerne hören.



zurück