Pressemeldung

17.01.2007
SOLUTIONS USER INTEGRATED DEVELOPMENT PROZESS
Kundenorientierung von Anfang an!
User Integrated Development (UID) bedeutet die direkte Einbeziehung der Anwender in den Entstehungsprozess eines Produktes quasi von Anfang an. Mit der Fragestellung ob und wie BRITA einen neuen Markt betreten solle, ist das BRITA Produktmarketing den Weg des UID zusammen mit SOLUTIONS erfolgreich gegangen. Umfassende Marktforschung, die Identifikation der Bedürfnisse und ein darauf aufbauender Workshop, gemeinsam mit Marketing, Technik, Vertrieb sowie der Zielgruppe, führten am Ende zu innovativen Lösungen für einen möglichen Markteintritt. Eine Vorgehensweise mit Beispielcharakter!
Mit User Integrated Development wurde bei der Produktentwicklung erstmals eine innovative Vorgehensweise im Produktentwicklungsprozess angewendet und am Ende als höchst effizient bewertet. "Während man üblicherweise erst in einer späteren Phase des Entstehungsprozesses und mit einem fertigen Produktkonzept den Verbraucher befragt, sieht das UID dessen Einbeziehung fast von Anfang an vor. Dieser Weg der Produktentwicklung wird branchenübergreifend viel diskutiert und hoch gelobt, aber nur wenige Unternehmen haben ihn bisher beschritten", so Erika Graf, Innovationsmanagerin im Strategischen Marketing. "Meist werden allein anhand von Marktdaten existierender Produkte Verbesserungen auf Basis bestehender Lösungen erarbeitet. Dabei entstehen selten wirklich neue Ideen, und am Ende hat der potenzielle Verwender gerade noch die Möglichkeit kleinere Änderungen, z.B. in Farbgebung oder Material, zu bewirken." Diesmal war das anders.
UID heißt: Die Verbraucher helfen bei der Entwicklung
Gemeinsam mit dem Konsumenten sollte ein Produkt, zugeschnitten auf seine Bedürfnisse, entstehen. Auch hier stand am Anfang die obligatorische Analyse von Marktdaten betreffend z.B. Zielgruppe, Kaufkraft und Distributionswege. Marktbedürfnisse und -erfordernisse wurden identifiziert und Erkenntnisse über Gebrauchsgewohnheiten und Einstellung der Bevölkerung in Bezug auf Wasserfiltration gesammelt. Aber schon an diesem Punkt kamen die Konsumenten ins Spiel. BRITA ging direkt auf die Kunden zu, um in Gesprächsrunden eine genaue Einschätzung über die Bedürfnisse zu erhalten und um Ansatzpunkte für mögliche Produktvorteile zu identifizieren. "Nur durch diese wichtige Annäherung an die Verbraucher gelingt es uns, relevante Bedürfnisse herauszufiltern und überzeugende Produktversprechen zu formulieren."
Interdisziplinärer Workshop mit Usern führt zu konkreten Lösungen
Die Krönung des UID war schließlich ein Workshop in Deutschland. Neun BRITA-Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Technik und Vertrieb suchten gemeinsam mit zehn Usern nach dem ultimativen BRITA-Produkt für ihr Land. Das Ergebnis war aufschlussreich. Weitere wichtige Erkenntnisse zum Umgang der User mit ihrem Trinkwasser, interessante Vertriebskonzepte und sogar konkrete Produktideen sind aus dem zweitägigen Workshop hervorgegangen. In Kürze wird das Projektteam mögliche Produkte, Preise, Distribution und Kommunikation genau definieren. Erika Graf: "UID erspart uns teure Korrekturschleifen. Und mit diesem effizienten Vorgehen werden wir in Zukunft häufiger maßgeschneiderte Produktlösungen entwickeln. Darüber hinaus lassen sich wirklich innovative Produkte häufig auch für andere Märkte adaptieren."
Meinungen von BRITA Mitarbeitern zum Vorgehen von SOLUTIONS:
"Der USER-Workshop war ein Meilenstein im Rahmen des Innovationsmanagements! Dabei sind die erarbeiteten Produktkonzepte nicht auf einen Markt limitiert, sondern auch für andere Märkte viel versprechend."
"Die Vorgehensweise, durch User Integrated Development Informationen direkt von Verbrauchern zu holen, halte ich für den richtigen Weg. Mir hat der Workshop viele Fragen beantwortet, und das Ergebnis hat mich sehr überrascht."
"Um heutzutage innovative Produkte marktspezifisch zu entwickeln, ist eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit erforderlich. In diesem Workshop wurden darüber hinaus endlich einmal Kunde und Technik zusammengebracht. Ich habe viel Neues über den Markt und dessen Anforderungen an die Produkte erfahren und hoffe, dass solch ein "Auftaktworkshop" auch für andere Projekte zur Anwendung kommt."
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